08.02.2018

Gemeinsames Projekt zum Schutz des Wiedehopfes ist gestartet

Hilfe für den bedrohten Wiedehopf: Mit dem Aufbau von zwei Nistplätzen auf dem Eisenberg in Guttau hat ein neues Schutzprojekt im UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft begonnen.

Der Wiedehopf mit seiner Federhaube ist eine Besonderheit für die Oberlausitz. Er überwintert in Afrika und zieht im Sommer seine Jungen bei uns groß. Früher war er im Umkreis von fast jedem Dorf anzutreffen, heute ist er sehr selten, doch jedes Kind kennt ihn von der Vogelhochzeit. Dort bringt er der Braut einen Blumentopf.

Er soll in Zukunft wieder häufiger in unserer Heimat, der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft beobachtet werden können. Dazu braucht er geeignete Nisthöhlen und Trockenrasen mit vielen Insekten. Gemeinsam mit der Naturschutzstation Neschwitz und der Sächsischen Vogelschutzwarte startet die Biosphärenreservatsverwaltung ein Projekt, um dem Wiedehopf seine Wünsche zu erfüllen. Die notwendigen Mittel stellt die Allianz-Versicherungsgesellschaft als Spende an die Naturschutzstation zur Verfügung.

Auf dem Eisenberg in Guttau wurde nun das Projekt gestartet, bevor der Wiedehopf aus der afrikanischen Savanne zurückkommt. Die Junior-Ranger, die Naturwacht des Biosphärenreservates und Mitarbeiter der Naturschutzstation Neschwitz haben am 5. Februar 2018 Nisthöhlen aufgestellt und Gebüsche zurückgeschnitten. Der Experte Marko Zischewski, von der Vogelschutzwarte hat darüber hinaus Wissenswertes zum Wiedehopf und über den Erfolg bisheriger Schutzmaßnahmen berichten.

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