Naturerlebnispfad "Guttauer Teiche und Olbasee"
 

Lauschen wir den knarrenden Baumwipfeln im sanften Wind und spüren die Kühle des dahineilenden Bächleins, atmen den Duft des feuchten Auwaldes und sehen dem munteren Treiben der Wasservögel zu … ganz ursprüngliche Eindrücke und Erlebnisse erwarten uns hier in der malerischen Teichlandschaft um Guttau.
 
Die Guttauer Teiche und den Olbasee findet man ca. 12 km nordöstlich der Stadt Bautzen. Auf dem etwa 8 km langen Naturerlebnispfad gibt es ausreichend Gelegenheit zur stillen Naturbeobachtung. Über Stege oder entlang von Wegen werden verschiedenste Lebensräume und die charakteristischen Pflanzen- und Tierarten vorgestellt, auch wird dem Fischer bei seiner Arbeit an den Teichen über die Schulter geschaut. Die über 30 Stationen laden zum Klettern, Spielen, Schauen, Riechen und Fühlen ein, unterstützen durch interaktive Elemente die Wahrnehmung der Natur. Ob Steckwürfel zusammengefügt und mit den Augen einer Libelle geschaut, rufende Amphibien erlauscht oder dem aufregenden Zug der Vögel auf ihrem weiten Weg gefolgt, viel Neues ist zu entdecken und Bekanntes wiederzufinden.
 
Die Guttauer Teiche erhielten Anfang des 18. Jahrhunderts ihre heutige Form durch Um- und Ausbau damals bereits vorhandener Teiche. Die flächenmäßige Ausbreitung war im wesentlichen um 1896 abgeschlossen.
 
Zum damaligen Rittergut Guttau gehörten 119 Teiche, wovon 14 in Guttau waren, mit insgesamt 122 ha. Der Mensch griff aber immer wieder einmal ein und veränderte das Teichgebiet bis in die 70-iger Jahre des 20. Jahrhunderts. Große Flächen wurden entlandet, die Wassertiefen erhöht und eine Vielzahl kleinerer Teiche zu größeren zusammengefaßt. Sie dienten damals wie heute der traditionellen Fischzucht.

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