Bewirtschaftung
     

Dem Arten- und Biotopschutz kommt im Biosphärenreservat eine besondere Bedeutung zu. Das wichtigste Ziel dabei ist die Durchsetzung von nachhaltigen Bewirtschaftungsformen hauptsächlich in den Bereichen der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft. Die Naturschutzbehörden arbeiten deshalb eng mit den einzelnen Bewirtschaftern zusammen und legen gemeinsam die Art und Weise der Bewirtschaftung fest. Für entsprechende Naturschutzleistungen werden den jeweiligen Betrieben oder Einzelpersonen Fördermittel ausgereicht.

Die Instrumente im Freistaat Sachsen sind hauptsächlich Förderprogramm "Umweltgerechte Landwirtschaft", wobei meistens das Teilprogramm "Naturschutz und Erhalt der Kulturlandschaft" (NAK) genutzt wird. Darüber hinaus kommen die Landschaftspflegerichtlinie und die Biotoppflegerichtlinie des Freistaates sowie zum Teil (weil auslaufend) noch der Vertragsnaturschutz zur Anwendung.

Mit Stand Juni 2002 ergibt sich folgender Überblick:
Nutzungszweig
Fischerei
Nutzungszweig
Landwirtschaft
Landschafts- und
Biotoppflege
Zur Zeit:
12 Nutzer / Haupterwerb
12 Nutzer / Nebenerwerb
mit 212 Teichen
1656,5 Hektar
Zur Zeit:
8 Nutzer / Haupterwerb
8 Nutzer / Nebenerwerb
13 Privatpersonen
374,15 Hektar
Zur Zeit:
18 Teilnehmer
(Verbände, LW-Betriebe
und Privatpersonen)

310 Hektar

Hauptsächlich traditionelle Landnutzungsformen im Biosphärenreservat sind die Fischerei, die Forst- und die Landwirtschaft. Weitere Landnutzungsformen sind Jagd, Siedlungsentwicklung, Tourismus und Verkehr.